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Die nächsten Termine

Mirus und Midderhoff in den Verbandsvorstand

Plettenberg, 30. Mai 2015: Der Schachverband Südwestfalen hat im Rahmen seines Verbandskongresses am Samstag in Plettenberg einen neuen Vorstand gewählt. Kontinuität ist dabei nur bei der Jugend angesagt: Sarah Pieck (Wilnsdorf) wurde als Jugendwartin beim Verbandsjugendtag ebenso wiedergewählt wie Kadertrainer Thomas Franke. Beim anschließenden Kongress gab es gleich drei Umbesetzungen im Vorstand. Neuer 1. Vorsitzender ist Daniel Mohr (Weidenau), zum 2. Vorsitzenden wurde mit Lothar Mirus vom MSHS der Vorsitzende des Bezirks Sauerland gewählt. Aus dem Bezirk Sauerland kommt auch der neue Verbandsspielleiter: Christian Midderhoff von den SF Neuenrade tritt die Nachfolge von Kai Lück (KS Iserlohn) an.


Lück stellte sein Amt nach zwölf Jahren, in denen er mit großem Engagement der Motor des Spielbetriebs in Südwestfalen war, aus beruflichen Gründen zur Verfügung. Der Iserlohner wird allerdings als Beauftragter für Einzelturniere und zudem als DWZ-Sachbearbeiter dem Vorstandsteam treu bleiben. Midderhoff will als Lück-Nachfolger die Arbeit eher als Manager für den Spielbetrieb auffassen und die Arbeit auf mehrere Schultern verteilen und koordinieren.

Ebenfalls zwölf Jahre war Peter Pinnel (Schwelm) als Vorsitzender des Verbands Südwestfalen im Amt gewesen, vorher weitere zwölf Jahre als 2. Vorsitzender. Am Samstag in Plettenberg nun nahm der Richter im Ruhestand, der zum Ehrenvorsitzenden des Verbandes ernannt wurde und die goldene Ehrennadel des Verbands erhielt, nach insgesamt 48 Jahren im Schach-Ehrenamt wie angekündigt seinen Hut und übergab die Verbands-Geschäfte in die Hände von Daniel Mohr. So war es bereits langfristig angedacht gewesen. Für Mohrs Nachfolge stellte sich als 2. Vorsitzender Lothar Mirus zur Verfügung. Zum neuen Jugendsprecher des Verbandes war beim Jugendtag Philippe Rotgänger (SG Ennepe-Ruhr-Süd) gewählt worden. Er wird gemeinsam mit Eike Afflerbach (Bad Berleburg) und Eric Wortmann (Plettenberg) ein Dreier-Team für die Jugendsprecher-Aufgaben bilden.

Fernab der Personalien war es ein Verbandskongress der Kontraste. Auf der einen Seite präsentierte Sarah Pieck gerade für den Nachwuchs tolle Bilanzen. Die Förderarbeit von Verbandstrainer Thomas Franke (Morsbach), der seit 2009 den Südwestfalenkader trainiert, trägt Früchte. Mit sechs Qualifikanten für die Deutschen Jugend-Meisterschaften war der Verband sportlich so stark aufgestellt wie noch nie. Pieck nannte das Kadertraining eine "echte Erfolgsgeschichte".

Auf der anderen Seite ist der Verband finanziell längst nicht mehr so gut aufgestellt wie er es einmal war. Im Jahr 2014 gab es ein nicht unerhebliches Defizit. Der Kurs muss korrigiert werden - dies aber erschien gerade vor dem Hintergrund, dass die qualitativ hochwertige Arbeit im Jugendbereich eher mehr als weniger Geld fordert, die NRW-Zuschüsse für den Kader aber komplett gestrichen wurden, schwierig. Trotz der allgemeinen Lage beschloss der Kongress zwei Dinge, die der Jugend zu Gute kommen: Zum einen darf die Verbandsjugend weiterhin zwei Trainer zu den NRW-Einzelmeisterschaften entsenden. Dieses Projekt war in diesem Jahr mit Thomas Franke und Johannes Karthäuser sehr gut gelaufen. Zum anderen bewilligte der Kongress allen qualifizierten Teilnehmern des Verbandes an Deutschen Meisterschaften (Einzel und Mannschaft) einen Pauschal-Zuschuss von 100 Euro. Kurzfristig hat der Verbands-Vorstand hierfür eine Spendensammlung gemacht - langfristig sollen mögliche Mehrkosten durch Sponsoring-Erträge erwirtschaftet werden. Auch der Antrag, ab vier Südwestfalen-Teilnehmern bei Deutschen Jugend-Einzelmeisterschaften den Verbandstrainer für diese Woche zu bezahlen, wurde durchgewinkt.

Der Verband setzt damit ein klares Zeichen, die gute Arbeit im Nachwuchsbereich zu forcieren und zu fördern. Das ist ein durchaus notwendiges Zeichen. Peter Pinnel stellte bei seinem letzten Rechenschaftsbericht heraus, dass von den 66 Vereinen im Schachverband Südwestfalen rund 30 Prozent (19) keinen einzigen Jugendlichen in ihren Reihen haben. Dies und der allgemeine Mitgliederrückgang geben neben den Finanzen durchaus Anlass zu Sorgen und Nachdenklichkeit.

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